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Sammelbändchen für Zwirnknopf-Rohlinge

„Ordnung muss sein!“
sagte ich mir und hab mir überlegt wie ich meine Zwirnknopf-Rohlinge am besten aufbewahren kann.

Ich habe einiges ausprobiert, bin teilweise daran verzweifelt und am Ende habe ich dann doch noch diese einfache und doch geniale Lösung gefunden!

 

 

 

Nachdem das Bänder nähen aus Stoffresten und das anschließende annähen der Druckknöpfe ganz schön viel Zeit und Energie gekostet hat, habe ich es mit einem dünnen Filz (aus Polyester) und Druckknöpfen die man mit der Zange anbringt versucht – und es hat geklappt!

 

Hier habe ich die einzelnen Schritte für dich zusammengefasst!

1. Messe den Innendurchmesser deines Rohlings aus (z.B. 2cm) und schneide dann 2cm breite Filzstreifen zu. Die Länge des Filzstreifens hängt davon ab, wie viele Ringe du damit aufbewahren möchtest. Ich habe mich für einen dunklen Filzstoff entschieden, da die Ringe oft ein wenig abfärben, was bei einem hellen Stoff dann schnell schmutzig aussieht.

2. Nähe dein Stoffband mit dem passenden Nähgarn auf.
Beispiel: Wenn du einen schwarzen Filz hast und ein hellgrünes Band aufnähen möchtest dann nimm einen schwarzen Faden für den Unterfaden (der auf der Unterseite zu sehen ist) und ein passendes grünes Garn für den Oberfaden (der dann auf deinem Stoffband zu sehen ist).
Es wäre auch nicht weiter schlimm, wenn auf der Innenseite ein grüner Faden zu sehen ist – aber das wollte ich allen Nähanfängern einfach als Tipp mit auf den Weg geben <3

 

 

3. Druckknöpfe anbringen. Du kannst deine Druckknöpfe annähen oder mit einer Zange in den Stoff drücken. Ich habe dazu eine Zange von Prym verwendet – mit dieser kannst du auch später noch alle Arten von Druckknöpfen und auch Ösen bei anderen Werkstücken anbringen! Das spart Zeit und funktioniert ganz einfach! Du findest dazu auch Videoanleitungen im Internet!

4. Jetzt musst du nur noch deine Rohlinge auffädeln und schon hast du einen perfekten Überblick über die Stückzahl und Größen die du dann jeweils noch zuhause hast und kannst rechtzeitig und einfach die fehlenden Ringe nachbestellen!

 

5. Zur Unterscheidung der Größen kannst du jedes Band in einer anderen Farbe machen, dir ein kleines Kärtchen basteln, wo du dir die Größe und dazugehörige Farbe aufschreibst.

Ich hoffe du hast Freude mit dieser kleinen und feinen Anleitung für deine Sammelbändchen*.

Maria Pachler ist unsere Kursleiterin, wenn es um die Kunst des Zwirnknopf Wickelns geht!
Im Veranstaltungskalender findest du die Infos zu unserem nächsten Kurs!

 

Und nun viel Freude mit deinen SAMMELBÄNDCHEN* und beim Knöpfeln!

 

 

 

*Meine Ideen und Anleitungen dürfen gerne im privaten Bereich verwendet und nachgemacht werden. Bei Veröffentlichung deiner Werke bitte die Quelle anführen. Eine gewerbliche Verwendung (Verkauf, in Kursen usw.) ist nur nach persönlicher Absprache möglich.
Die Sammelbändchen (4Größen) mit den Rohlingen kannst du als Starterset bei unseren Kursen erwerben.

Taschentücher-Tasche mit Duft

Mittlerweile sind in den großen Taschentuchpackungen weitere kleine Packungen Taschentücher enthalten, was ein sehr viel mehr an Plastik mit sich bringt.

Ich gebe zu, ich selbst habe irgendwann damit aufgehört eine große Packung Taschentücher (100er Packung/lose) zu kaufen und sie dann lose herauszunehmen und in die Tasche zu stecken.

Es hat mich gestört, wenn sie irgendwo in der Tasche herumgekullert sind und nach einiger Zeit nicht mehr sehr ansehnliche und zerwuzelt waren.
Daher bin ich irgendwann umgestiegen auf die kleinen 10er Packerl. Diese waren schön verpackt, leicht zu entnehmen und noch dazu haben sie wunderbar geduftet.

Das ist schon viele Jahre her und damals habe ich mir noch nicht so viele Gedanken zum Thema Plastik gemacht. So wurde es zur Gewohnheit …

Doch mit meinem neuen Hobby – NÄHEN für Anfänger – kam mir die Idee, mir eine Taschentücher-Hülle zu nähen.

Ein Blick ins Netz verriet mir, dass ich nicht die einzige bin die solch einen Gedanken hatte!
Unter den Näh-Freunden kennt sie jeder die TATÜTA: Taschentücher Tasche!

Die Anleitungen sind sehr einfach und daher für Anfänger gut geeignet!
Meine TATÜTA habe ich nach dieser Anleitung hier genäht!

Jetzt kann ich mir die große hunderter Packung Taschentücher kaufen und in meine bunten Hüllen füllen! So kann ich schon mal einiges an Plastik einsparen! Und wenn ihr alle mitmacht, dann können wir in Summe sehr viel Plastik einsparen!

 

 

Und wer weiß, vielleicht steig ich ja irgendwann mal auf das Stofftaschentuch um – aber zurzeit muss ich gestehen bin ich noch nicht soweit 😉

Was jetzt noch fehlt ist der Duft den ich so liebe, wenn ich mir das Näschen putze!
Aber auch hier habe ich eine wunderbare Lösung gefunden!

Ich habe ein Stück Stoff schön zugeschnitten, einen Tropfen Aromaöl von DoTERRA, mit dem Duft „Wild Orange“, aufgetragen und zwischen die hinteren beiden Taschentücher gelegt, damit der Stoff keine Flecken vom Aromaöl bekommt! Meine Taschentücher duften so wunderbar und die bunten und praktischen Hüllen sind einfach schick!

Mit dabei habe ich auch immer ein kleines Gläschen mit Kokosöl. Da die Heizungsluft so trocken ist und die Nasenschleimhäute leicht austrocknen kann ich sie mit etwas Kokosöl eincremen und pflegen!

Mit deiner TATÜTA mit Duft und einem kleinen Gläschen Kokosöl hast du auch schon ein wunderbares Mitbringsel für deine Freunde!

 

 

 

Dazu passen auch ganz wunderbar unsere Köstlichkeiten aus unseren „Mitbringselküche“ Kochkursen! Persönliche Geschenke einfach selber machen!

Ich liebe meine neuen TATÜTA mit Duft!
Hast du auch schon eine? 

Welche ätherischen Öle du noch verwenden kannst und wie sie wirken, erzählt die Claudia Trummer am 10.02.2018 bei uns. Der Vortrag ist kostenlos und es gibt jede Menge Tipps und Tricks wie du die Öle verwenden kannst! Hier geht’s zur Anmeldung!

Brigid-Umhang

Ich träume schon sehr lange davon mir einen schönen Umhang zu nähen, doch habe ich keine Näherfahrungen und ich weiß auch gar nicht wie man ein Schnittmuster liest und in welcher Reihenfolge man die einzelnen Teile dann zusammennähen muss…

Doch so schnell gebe ich nicht auf!

Ich habe mir mein Schnittmuster „einfach“ selber gezeichnet und es dann auf meinen Probestoff übertragen!
Dazu habe ich einfach eine Fleecedecke genommen, denn die franste nicht so schnell aus, hatte die passende Größe und war günstig – da kann nicht viel schiefgehen und ich konnte meinen Probeumhang daraus nähen!

Die einzelnen Nähschritte habe ich mir aus verschiedenen Beiträgen aus dem Internet zusammengesucht: Kapuze nähen, Eingrifftasche nähen, Bündchen nähen, …

Aus all meinen gesammelten Informationen habe ich mir eine für mich logische Reihenfolge zusammengestellt und schon gings los!
Vielleicht wäre es einfacher gewesen meinen ersten Umhang ohne Innenfutter zu nähen – aber am Ende hat zum Glück doch noch alles geklappt!

Diesen Umhang habe ich mir für das Jahreskreisfest Imbolc genäht und es folgen bestimmt noch weitere!

Wenn es die Zeit zulässt mache ich bei meinem nächsten Umhang gerne eine Bilderanleitung für euch!
Wie würde euch das gefallen?
Habt ihr Lust auch einen einfachen aber wunderschönen Umhang zu nähen?

***
Das Jahreskreisfest Imbolc ist ein Lichtfest, denn Anfang Februar werden die Tage bereits merklich länger und die Sonne gewinnt an Kraft. Nicht nur die Tage werden heller und klarer, sondern auch in uns darf es nun immer klarer und heller werden. Die Visionen für das neue Jahr dürfen in uns keimen und sich bereit machen für die Welt!

Das Leben macht sich bereit schon bald aufs Neue zu erwachen und sich zu zeigen!

Brigid ist die weiße Göttin, die Lichtbringende, die Schutzheilige der Schmiedekunst und die Hüterin des Feuers. Sie ist klar und rein, sanft und jugendlich wie das Erscheinungsbild der Birken. Daher wären die Farben weiß und grün auch sehr schön gewesen. Aber auch die rote Farbe deutet darauf hin, dass sie sich von der weißen kindlichen/jugendlichen Göttin im Laufe des Jahres in die rote und fruchtbare Göttin wandeln wird und da sie die Hüterin des Feuers ist, schien mir auch die rote Farbe als Innenfutter passend!

Neubeginn und Kreativität stehen auch in der Kraft von Brigid und daher erschien es mir auch als ein passender Zeitpunkt genau jetzt meine Vision von meinem Umhang umzusetzen, mit meinen eigenen kreativen Ideen und Wünschen!
So beginne ich das neue Jahr mit meinem neuen Hobby – NÄHEN für Anfänger!

Wenn ihr euch für die Jahreskreisfeste und alte Bräuche sowie altes Handwerk interessierst, dann freue ich mich euch in einen unserer Kurse begrüßen zu dürfen.
Denn in all unseren Veranstaltungen binden wir die alten Feste mit ein, egal ob wir kochen, backen, kreativ handwerken oder räuchern!

UND WELCHES PROJEKT HABT IHR FÜR 2018 GEPLANT?

Nikolaussackerl selbst gemacht

Ihr kennt sie bestimmt, die roten, glänzenden Plastiksackerl zum Nikolaus! Es gibt natürlich auch schon Papiersackerl und so manch einer greift zum Jutesack!
Die Plastik- und Papiersackerl landen nach einmaligen Gebrauch im Müll und die Jutesäcke sind bis zum nächsten Jahr meist schon wieder in Vergessenheit geraten und werden nicht wieder verwendet…!

Dem wollte ich ein Ende setzten!
Deshalb habe ich in diesem Jahr die Nikolaussackerl selber gemacht!
Übrigens habe ich auch für Weihnachten auf Stoffsackerl gewechselt!
 
Jutestoff ist nicht teuer und es gibt in sogar in verschiedenen Farben!
Mit einfachen Kreuzstichmustern habe ich die Vorderseite meiner Nikolaussackerl verziert.

Ein Jutesack ist auch schnell zusammengenäht!
Wenn du keinen Tunnelzug nähen möchtest dann kannst du den Jutesack nach dem Befüllen auch einfach so mit einem schönen Band zusammenbinden!

Damit die Sackler über das Jahr nicht vergessen oder verräumt werden, kannst du sie zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder einsammeln!
Vor allem für Kinder kann es ein schönes Spiel sein, wenn z.B. zu Neujahr der Jutesack hinausgelegt wird damit der Nikolaus oder das Christkind ihn über das Jahr wieder befüllen kann.

Beispiele wie man das Sackerl wieder zurückgeben kann:
> Jutesack mit einer Zeichnung für den Nikolaus (Christkind) vor die Tür legen, als Dankeschön!

> Mit der Familie überlegen wen man in diesem Jahr unterstützen möchte. (Tierheim, Umweltschutz, Sachspenden, …)
Dies in einem Brief schreiben oder mit kleinen Kindern ein Bild dazu malen und mit dem Sackerl vor die Tür legen. Wenn man die Aufgabe gut erfüllt hat, dann bringt der Nikolaus (Christkind) im neuen Jahr wieder eine kleine Überraschung.

 

> Einen Apfel und etwas Vogelfutter dazu geben, dann holen es die Vögel ab und bringen es dem Nikolaus (Christkind) und vielleicht finden die Kinder dann ja eine Feder vor der Tür und das Jutesackerl samt Apfel und Vogelfutter sind dann schon weg!

 

 

 

 

Denn es ist wichtig auch das GEBEN zu vermitteln und nicht nur auf das NEHMEN der Geschenke zu warten!

Ich hoffe ich konnte euch einige nette Ideen für den Nikolaus (Christkind) mitgeben!
Ich für meinen Teil bin eine Anhängerin der alten Feste und werde die Sackerl zum Frau Holle Tag (6.Jänner) einsammeln. Denn da beginnt sich das Jahresrad von Neuem zu drehen, das Alte ist abgeschlossen, die Rauhnächte sind zu Ende und der Lebensfaden wird neu aufgenommen!
Dazu aber mehr bei unseren Jahreskreisfesten und Räucherworkshops!

Bis dahin…

Möge dich die Zeit der dunklen Tage
zu deinem inneren Licht führen!
Möge dieses Licht dich schützen
und dir den Weg weisen!

(Irischer Segensspruch von Kerstin Teubl – hihi)

Schön verpackt – Mitbringselküche / Winter

Ich liebe es Geschenke und Mitbringsel schön zu verpacken und meine Ideen an dich und unsere KursteilnehmerInnen weiter zu geben.
Hier findest du ein paar Ideen und Vorschläge aus unserer Mitbringselküche/Winter 2017

Zuerst stimme ich mich auf das bevorstehende Fest ein und überlege mir welche Farben dazu passen.
Da wir bald die Wintersonnenwende und somit die Geburt der Sonne feiern, habe ich mich für die Farben Gelb und Gold entschieden.
Einfache braune Papiertüten und Packpapier dienen mir als Hintergrundfarbe. Du kannst diese im Übrigen für jede Jahreszeit verwenden, da alle Farben gut mit diesem natürlichen Braunton harmonieren.

Das ganze Jahr über sammle ich bereits kleine Anhänger, Glöckchen und Holzklammern in allen Farben und kleine Schätze aus der Natur. Auch Spitzenbänder und Stoffreste, sowie verschiedene Schnüre.

 

 

Den Zwirnknopf aus unserem letzten Zwirnknopfkurs mit Maria Pachler habe ich auch schon in den passenden Farben gewickelt.
Schwarz für die längste Nacht des Jahres mit einem gelben Stern die die Geburt der Sonne repräsentiert. So habe ich schon mein erstes Geschenk, den „Wintersonnwend-Knopf“ für dieses Jahr geknöpfelt.

Viel Freude beim Durchsehen und inspirieren lassen!

 

 

 

 

 

Den Mitbringselküche-Kochkurs gibts 4mal im Jahr, passend zu jeder Jahreszeit!
Die nächsten Zwirnknopfkurse und Filzen im Jahreskreis findest du hier bei unseren Veranstaltungen!

 

Holundersirup selbst gemacht

Bereits als Kind hat mich der Duft der Holunderblüten magisch angezogen, besonders an den Tagen die ich bei meiner Oma am Bauernhof verbrachte. Denn dort stand eine große Wanne mit Holunderblüten, Zitronenscheiben und Zucker…der Holunder-Sirup!

Sehnsüchtig ging ich daran vorüber und hoffte, ihn schon sehr bald kosten zu dürfen!
Das war immer ein kleines Fest, den Sirup mit sprudelnden Mineralwasser zu vermischen und dieses erfrischende Getränk zu genießen, und heute ist es für mich noch genauso!

Wir befinden uns nun im dritten Gartenjahr und unser Holunderstrauch hatte in diesem Jahr zum ersten Mal ausreichend Blüten um einen Sirup herzustellen.

 

Denn als erstes bekommen die Bienen ihren „Hollerblüten-Nektar“, dann denke ich dabei auch noch an die Früchte die im Herbst aus den Blüten hervorgehen, die in erster Linie für die Vögel am Strauch bleiben. Erst dann denke ich darüber nach was wir für uns verwenden können!

Und heute ist es endlich soweit und wir dürfen unseren ersten KEIKI-FARM HOLUNDER-SIRUP herstellen!

Da geteilte Freude doppelte Freude ist, teilen wir unser Lieblingsrezept mit dir?

 

Holundersirup Rezept PDF download
Als kleine Videoanleitung: hier

Wir wünschen dir viel Freude beim nachkochen und genießen,
dein KEIKI-FARM Team

Feuerküche – wir backen im Holzofen

Wir lieben sie,  unsere kleinen „süßen Blumen“ aus dem Holzofen!
Durch die Feuerkraft karamellisiert der Zucker und macht die leckere Nascherei außen knusprig und innen bleiben sie schön saftig!

Traumhaft gut!!!

Der süße Hefeteig ist schnell zubereitet:
2,5 Tassen Dinkelmehl
1 Pkg. Trockenhefe
1/4 Tasse Zucker
8 EL Öl
3/4 – 1 Tasse Wasser

Wenn der Teig zu klebrig ist einfach noch etwas Mehl hinzufügen.

 

 
Auf einer gut bemehlten Fläche den Teig ausrollen und mit deiner Lieblingsfüllung bestreichen!
Ich mache sie meistens nach Gefühl:
– pflanzliche Margarine (langsam im Topf schmelzen)
– etwas braunen Zucker hinzufügen
– Gewürze nach Belieben(Zimt, Lebkuchengewürz, usw.)
Und schon ist deine Füllung fertig!
Du kannst noch Mohn oder gemahlene Nüsse hinzufügen!
Sei kreativ 🙂

 

 

Verteile deine Füllung portionsweise auf dem ausgerollten Teig und verstreiche sie gleichmäßig.
   

 

 

 

 

Nun musst du den Teig nur noch zusammen rollen und mit einer Teigkarte portionieren.

 

 

 

 

 

Das Backblech wird leicht bemehlt, damit sich die „süßen Blumen“ später leichter vom Blech lösen.
Backpapier ist für den Holzofen NICHT geeignet, da die Glut im Ofen bleibt und manchmal lodert sogar noch eine kleine Flamme im hinteren Eck. Das Backpapier könnte daher Feuer fangen…!

 

 

 

 

 

Da wir die Wärme im Holzofen nicht so einfach wie in einem Backrohr regulieren und auf gleicher Temperatur halten können, ist es immer wieder ein kleines Abenteuer hier zu backen!
Wir drehen das Backblech regelmäßig, da die Hitze im hintern Bereich des Ofens größer ist als vorne.
So werden sie gleichmäßig gebacken und brennen nicht so leicht an 😉

Und schon sind sie fertig und werden sogleich vernascht!

Hast du Lust mit uns gemeinsam zu backen (Firmenausflug, Schulen, Vereine, privat Personen,…) dann kannst du dich gerne bei uns melden!

 

WIR FREUEN UNS AUF DICH!

Kerstin & Wolfgang

Gartendekoration für die acht Jahreskreisfeste

Ich hab sie bis jetzt noch nicht gefunden, oder sie war einfach viel zu teuer – meine perfekte Gartendekoration passend zu den acht Jahreskreisfesten!

Da bleibt mir wohl nichts anders über als selbst kreativ und aktiv zu werden!

01 – Imbolc
Brigid-die weiße Göttin, die Hüterin des Feuers, Reinheit und Jugend, Neubeginn und das Erwachen des Lebens unter der Erde, Visionen die in uns Keimen, das Leben beginnt von Neuem,…

Und so machte ich mich ans Werk und habe aus Birkenästen und Weiden Kränze gebunden, als Symbol für den Kreis des Lebens. Den Efeu habe ich um die Kränze gebunden und somit das erste Grün in den Garten geholt.

Aus den langen Gräsern habe ich die Göttinnen gebunden und mit grünen und gelben Bändern „bekleidet“.
Grün für das neue Leben und Gelb für die Rückkehr des Lichtes!

Ich bin mit meinem Ergebnis schon mal sehr zufrieden und freu mich auf die nächsten Bastelaktionen für unseren Garten!

 

 
Hier poste ich dann im Laufe des Jahres die weitern Bilder unserer Gartendekoration!
02 – Ostara / Frühlingstagundnachtgleiche
03 – Beltaine
04 – Sommersonnenwende
05 – Schnitterin
06 – Mabon / Herbsttagundnachtgleiche
07 – Samhain
08 – Wintersonnenwende / Rauhnächte

(c) keiki-farm.at – auf Ideen, Konzepte und Bilder

Sauerteigbrot im Holzofen backen– erster Versuch

Das eigene Brot zu backen ist etwas Besonderes und die Sauerteigherstellung war bisher für mich immer wie ein großes Geheimnis. Auch das Backen in einem Brotbackhaus scheint eine eigene Wissenschaft zu sein.

Doch davon lassen wir uns nicht abhalten und haben nun zwei Kurse besucht in denen wir in die Geheimisse des Sauerteiges eingeweiht wurden! Brot mit Hefe und im Backrohr haben wir schon oft gebacken, doch heute geht’s an den Sauerteig und an den Holzofen und das ist nun mal ganz anders!

Los geht´s mit unseren ersten Versuch: Sauerteigbrot im Holzofen backen!

Die Zutaten haben wir besorgt, das Holz ist gehackt und bevor wir noch den Teig kneten oder das Feuer entfachen, beginnen wir zu rechnen!

Es ist nämlich die große Kunst den richtigen Zeitpunkt zu finden wenn man mit Feuerkraft Brot backen möchte. Der Teig braucht eine gewisse Zeit zum Ruhen, man muss ihn zweimal gehen lassen. Und wenn er soweit ist – zack – sofort in den Ofen damit!

 

 

Wartet man zu lange, zerfließt der Teig wenn man ihn aus dem Simperl (Gärkorb) stürzt…ist die Gehzeit zu kurz, dann hebt sich der Boden des Brotes beim Backen ab…

Bei einem elektrischen Ofen kann man die gewünschte Temperatur genau einstellen und diese dann so lange halten bis das Brot bereit ist eingeschossen zu werden. Jedoch wenn man einen Ofen mit Feuer beheizt sieht das ganze etwas anders aus und das Timing ist etwas schwieriger!
Denn da kann man die Temperatur nicht auf Knopfdruck steuern, wenn die Asche ausgeräumt ist, kann es noch zu heiß für das Brot sein und nach dem Ausräumen der Asche beginnt die Temperatur auch zu fallen, da die Wärmequelle nicht mehr vorhanden ist. Die Wärme ist jetzt nur noch im Stein gespeichert und wird langsam abgegeben.

 

 

Also haben wir nun gerechnet und geschätzt wann das Brot bereit sein muss und wann der Ofen seine optimale Temperatur zum backen haben sollte!

Ich hab den Teig gemacht und beim Ruhen bewacht, Wolfgang hat das Feuer gemacht und bewacht. Wir waren ungefähr zur gleichen Zeit fertig. Wunderbar!

 

 

 

Die Mehlprobe hat aber ergeben, dass der Ofen doch etwas zu heiß war und wir mussten ein wenig warten…unser Temperaturmessgerät war leider etwas langsam bis es soweit war uns die Temperatur anzuzeigen und leider zeigt es auch nur die Temperatur an, an der Stelle wo es gerade steht.
Also gut, wir können nicht mehr so lange warten, das Brot ist schon zu lange im Simperl und draußen ist es kalt – also rein damit!

Wie befürchtet sind die ersten beiden Brote beim herausstürzen etwas „auseinandergelaufen“, sie  haben ihre Form nicht gehalten, da sie schon zu lange im Simperl waren. Das dritte Brot sah noch besser und fester aus! Also gut, hinein mit den Broten und hoffen wir das Beste!

Ofentürl zu und nun heißt es gespannt warten was wir herausbekommen.
Etwa 40 Minuten später haben wir es gewagt und einen Blick in den Ofen geworfen!

 

Die beiden hinteren Brote waren ganz schön dunkel und das vordere sah richtig gut aus und es duftete wunderbar nach frischem Brot!

Wir haben uns gefreut wie die kleinen Kinder: unser erstes eigenes Brot aus dem Brotbackhaus!
Etwas Geduld braucht es, bis das Brot abgekühlt ist und dann durften wir es anschneiden!

 

 

 

Selbst das etwas verbrannte Brot war innen weich und sehr lecker!!! Bestrichen mit unserer selbstgemachten Zwetschkenmarmelade war es ein himmlisches Erlebnis 🙂 welch eine Freude!

Von Helene haben wir dann noch ganz tolle Tipps bekommen wie man den Ofen richtig einheizt. Denn sie muss es ja wissen, sie hat bei uns im Dezember das Brotschaubacken gemacht! Sie hat uns empfohlen einen Laserthermometer zu kaufen, denn dieser kann uns auf die Sekunde genau sagen wie heiß der Stein an welcher Stelle ist. So können wir feststellen ob wir gut eingeheizt haben, die Wärme gleichmäßig gespeichert ist und die Temperatur optimal zum backen ist! Danke, liebe Helene!

 

In ein paar Tagen starten wir den nächsten Versuch und werden dir wieder davon berichten!