Gartentagebuch

Gartentagebuch mit unseren Erlebnissen und Eindrücken rund ums Gartenjahr!

Holundersirup selbst gemacht

Bereits als Kind hat mich der Duft der Holunderblüten magisch angezogen, besonders an den Tagen die ich bei meiner Oma am Bauernhof verbrachte. Denn dort stand eine große Wanne mit Holunderblüten, Zitronenscheiben und Zucker…der Holunder-Sirup!

Sehnsüchtig ging ich daran vorüber und hoffte, ihn schon sehr bald kosten zu dürfen!
Das war immer ein kleines Fest, den Sirup mit sprudelnden Mineralwasser zu vermischen und dieses erfrischende Getränk zu genießen, und heute ist es für mich noch genauso!

Wir befinden uns nun im dritten Gartenjahr und unser Holunderstrauch hatte in diesem Jahr zum ersten Mal ausreichend Blüten um einen Sirup herzustellen.

 

Denn als erstes bekommen die Bienen ihren „Hollerblüten-Nektar“, dann denke ich dabei auch noch an die Früchte die im Herbst aus den Blüten hervorgehen, die in erster Linie für die Vögel am Strauch bleiben. Erst dann denke ich darüber nach was wir für uns verwenden können!

Und heute ist es endlich soweit und wir dürfen unseren ersten KEIKI-FARM HOLUNDER-SIRUP herstellen!

Da geteilte Freude doppelte Freude ist, teilen wir unser Lieblingsrezept mit dir?

 

Holundersirup Rezept PDF download
Als kleine Videoanleitung: hier

Wir wünschen dir viel Freude beim nachkochen und genießen,
dein KEIKI-FARM Team

Feuerküche – wir backen im Holzofen

Wir lieben sie,  unsere kleinen „süßen Blumen“ aus dem Holzofen!
Durch die Feuerkraft karamellisiert der Zucker und macht die leckere Nascherei außen knusprig und innen bleiben sie schön saftig!

Traumhaft gut!!!

Der süße Hefeteig ist schnell zubereitet:
2,5 Tassen Dinkelmehl
1 Pkg. Trockenhefe
1/4 Tasse Zucker
8 EL Öl
3/4 – 1 Tasse Wasser

Wenn der Teig zu klebrig ist einfach noch etwas Mehl hinzufügen.

 

 
Auf einer gut bemehlten Fläche den Teig ausrollen und mit deiner Lieblingsfüllung bestreichen!
Ich mache sie meistens nach Gefühl:
– pflanzliche Margarine (langsam im Topf schmelzen)
– etwas braunen Zucker hinzufügen
– Gewürze nach Belieben(Zimt, Lebkuchengewürz, usw.)
Und schon ist deine Füllung fertig!
Du kannst noch Mohn oder gemahlene Nüsse hinzufügen!
Sei kreativ 🙂

 

 

Verteile deine Füllung portionsweise auf dem ausgerollten Teig und verstreiche sie gleichmäßig.
   

 

 

 

 

Nun musst du den Teig nur noch zusammen rollen und mit einer Teigkarte portionieren.

 

 

 

 

 

Das Backblech wird leicht bemehlt, damit sich die „süßen Blumen“ später leichter vom Blech lösen.
Backpapier ist für den Holzofen NICHT geeignet, da die Glut im Ofen bleibt und manchmal lodert sogar noch eine kleine Flamme im hinteren Eck. Das Backpapier könnte daher Feuer fangen…!

 

 

 

 

 

Da wir die Wärme im Holzofen nicht so einfach wie in einem Backrohr regulieren und auf gleicher Temperatur halten können, ist es immer wieder ein kleines Abenteuer hier zu backen!
Wir drehen das Backblech regelmäßig, da die Hitze im hintern Bereich des Ofens größer ist als vorne.
So werden sie gleichmäßig gebacken und brennen nicht so leicht an 😉

Und schon sind sie fertig und werden sogleich vernascht!

Hast du Lust mit uns gemeinsam zu backen (Firmenausflug, Schulen, Vereine, privat Personen,…) dann kannst du dich gerne bei uns melden!

 

WIR FREUEN UNS AUF DICH!

Kerstin & Wolfgang

Zauberwald

_dsc0983-001-xIch freue mich schon seit Monaten auf diesen Tag!
Der Tag an dem wir endlich unseren kleinen Zauberwald anlegen dürfen!

Der kleine Wald dient uns als Sichtschutz und Abgrenzung von den vorbeifahrenden Autos, er schenkt uns ein schattiges Plätzchen im Sommer und er erfreut auch die Tierwelt mit seinen Blüten und Beeren rund um das Jahr! Mal sehen ob die Vögel, im kommenden Herbst, für uns auch ein paar Beeren am Strauch/Baum hängen lassen oder ob sich vielleicht auch eine kleine Vogelfamilie ihr Nest in unserem Zauberwald bauen wird!

 

 

 

_dsc1002-001-xDie Bäume werden zwischen 10-15m hoch und sind so bei Bedarf dann einfacher zu pflegen.
Unsere zwei Riesen, die Sommerlinde und die Rot-Eiche, haben einen eigenen Platz bekommen wo sie sich in alle Richtungen ausbreiten dürfen!

Damit es auch richtig kuschelig wird in unserem Wäldchen, haben wir auch einige Sträucher gepflanzt. Darunter auch den Kuchenbaum, wenn sich die Blätter im Herbst zu verfärben beginnen duftet er nach Zuckerwatte-unglaublich süß!

 

 

 

 

Wir haben große Sträucher gewählt und auch kleinere Bodendecker, dabei haben wir darauf geachtet, dass diese auch zum Standort passen. Denn im Moment sind die Bäume noch sehr klein und lassen ausreichend Sonne durch die Blätter(die ja jetzt im Herbst kaum noch vorhanden sind). Doch wenn die Baumkronen dichter werden, dann wird es auch schattiger für die kleinen Pflanzen am Boden. Daher haben wir schattenverträgliche Pflanzen gewählt.

Auch wenn die Bäume und Sträucher jetzt noch sehr klein sind, ist es wichtig auf den richtigen Abstand zu achten. In ein paar Jahren werden wir sehen, ob wir es richtig gemacht haben!

 

_dsc1020-001-xDiese Bäume wachsen bei uns im Zauberwald:
5 Himalaya Birken

1 Herbst-Flammen-Ahorn
1 Rot-Ahorn
1 Maulbeerbaum
1 Zuckerhut-Fichte (unser kleiner Weihnachtsbaum)

 

 

 

 

 

 

_dsc1042-001-xDiese Sträucher wachsen bei uns im Zauberwald:
1 Federbuschstrauch
1 Hecken-Berberitze
1 Felsenbirne
1 Heckenkirsche
1 Kuchenbaum(Judasblattbaum)
1 Korkflügelstrauch
1 Hartriegel-Rotholz
1 Dirndlstrauch
1 Goldberberitze
…weitere folgen!

 

 

 

goldbereritze-xWeiteres haben wir noch ein paar Neuankömmlinge in der K.F. verteilt:
1 Schisandra
1 Hundsrose (Hagebutte)
1 Schlehdorn
1 Thuja

 

 

 

Bis bald, bei uns in der KEIKI-FARM!

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Yacon – ernten

ENDLICH IST ES SOWEIT!
1-yacon-ernten
Der erste Frost hat die Blätter der Yacon grau gefärbt und auch die kleine, Sonnenblumen ähnliche Blüte lässt ihr Köpfchen hängen.

 

Das ist das Zeichen, dass es Zeit ist sie zu ernten, denn einen zweiten Frost überstehen die Knollen wohl nicht mehr und das wäre sehr schade!

 

 

 

 

 

3-yacon-erntenZuerst haben wir die langen Stängel abgeschnitten damit sie uns nicht im Weg sind.

 

Und da kommt gleich der erste Genuss der Ernte: es ist der wunderbar harzige Geruch der abgeschnittenen Stängel der einen in die Nase steigt und die folgende „Ausgrabung“ um einiges angenehmer gestaltet!

 

 

 

 

 

4-yacon-erntenDa die Speicherknollen mehr als leicht brechen, muss man sie sehr vorsichtig aus der Erde ausgraben. Dazu haben wir den Boden, rund um die Pflanze, mit der Grabegabel, mit ausreichend Abstand, gut gelockert.

 

Die lockere Erde haben wir mit den Händen entfernt und die ersten Knollen freigelegt.

 

 

5-yacon-erntenDie Knollen sind zum Teil sehr lange und reichen tief in die Erde hinein. Beim Versuch sie herauszuziehen sind sie leider sofort abgebrochen. Daher haben wir sie weiterhin mit der kleinen Gartenschaufel ausgegraben und nochmal mit der Grabegabel die Erde etwas gelockert!

Es zahlt sich aus sich etwas Zeit zu nehmen und sie im Ganzen aus der Erde zu holen, besonders wenn man sie über den Winter im Erdkeller lagern möchte. Sie halten bestimmt länger wenn die Schale noch intakt ist die sie auf natürliche Weise schützt.

Die erste Knolle wurde gleich an Ort und Stelle vernascht-lecker, saftig und süßlich schmeckt die gesunde Nascherei aus unserer Keiki-Farm <3

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Kleines Sonnwend-Ritual

Heute ist der längste Tag des Jahres, die größte Kraft der Sonne und des Lichts!

Das Feuer steht als Symbol für diese Kraft und so werden an vielen Orten der Welt große Sonnwendfeuer entfacht. Auch hier in der Keiki-Farm haben wir heute eine kleine Sonnwendfeier gemacht.

Die Wanderung einer Kindergruppe (Kindergarten, Schule) endete bei uns in der Keiki-Farm.
Das freute mich sehr und so plante ich ein paar Tage zuvor bereits ein kleines Sonnwend-Ritual für die Kinder.

 

Sonnwend SpiraleIch bereitete alles vor!

Auf dem Bild siehst du unseren Ritualplatz. Hier habe ich mit kleinen Stöcken und bunten Bändern eine Spirale gemacht. In der Mitte steht die Feuerschale und der Eingang wurde von unserem Adler bewacht!

Alles ist vorbereitet, das Feuer wurde entfacht und die Kinder können nun kommen! Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite und ich freue mich schon auf unser kleines Sonnwend-Ritual!

 

 

Willkommen im KrAis!

Sonnwend RitualJedes Kind durfte sich ein getrocknetes Salbeiblatt nehmen und mir in die Mitte der Spirale folgen. Das Salbeiblatt stand symbolisch für das was bald zu Ende gehen wird und wurde in der Mitte der Spirale dem Feuer übergeben. Der Weg führte uns dann wieder hinaus aus der Spirale und hin zu einem neuen Lebensabschnitt der Kinder!

In diesem Fall war es etwas Besonderes. Das letzte Kindergartenjahr wurde verabschiedet und die Drittklässler werden nach den Sommerferien ihr letztes Schuljahr in der Volksschule beginnen. Sie haben von der Schule aus immer die großartige Aufgabe sich um die „Kleinen“ (Erstklassler) zu kümmern. Ich finde es eine wunderbare Idee den Kindern ein Stück Verantwortung zu übertragen und dass sie sich vor den Ferien bei einer gemeinsamen Wanderung bereits kennenlernen dürfen!

So war der Weg aus der Spirale heraus auch ein Weg in einen neuen Lebensabschnitt, neue Herausforderungen tun sich für die Kinder auf!

Da die Kraft der Sonne, ihr strahlendes Licht, auch auf unsere eigenen sonnigen und lichten Seiten hinweist, dürfen ganz besonders auch unsere guten und schönen Seiten hervorgehoben und beleuchtet werden! Deshalb habe ich ein besonderes, kleines Geschenk für die Kinder gebastelt!

 

TontöpfeKleine „Ich bin“-Tontöpfe, die ich mit positiven Eigenschaften beschriftet habe, durften die Kinder beim Austritt aus der Spirale mitnehmen. Sie sollen sie daran erinnern, dass in jedem von uns besondere Talente und Begabungen schlummern und darauf warten entdeckt und gelebt zu werden.

Und so habe ich in das kleine Sonnwend-Ritual auch ein Übergangsritual mit hinein verwoben!

Der Übergang vom Kindergartenkind zum Schulkind, der Übergang vom Drittklässer zum verantwortungsvollen Viertklässer, der Übergang in der Pubertät, der Übergang von der Ausbildung in die Arbeitswelt, Hochzeiten, Geburten, Lebensende,…unser Leben ist geprägt vom Wandel und verschiedener Übergangsphasen!

Rituale helfen uns dabei sich in den verschiedenen Lebensphasen zurechtzufinden und sich neu zu orientieren!
Das ist eine der schönen Aufgaben in unserer Keiki-Farm, Rituale und altes Wissen wieder aufleben zu lassen und in den Alltag zu integrieren!

Das feierliche begehen dieser Lebensabschnitte ist meiner Meinung nach sehr wichtig und gibt uns Raum sich vom Alten zu lösen und das Neue zu begrüßen!

Danke an die Kinder und die Pädagogen für ihren Besuch bei uns in der Keiki-Farm!
Sonnwend Abschlussfoto

 

 

 

 

 


(c) keiki-farm (Bilder, Inhalte, Ideen und Konzepte)

Altes Wissen neu erleben

FichtenharzAltes Wissen neu erleben ist das Motto unserer Keiki-Farm und der Titel meines ersten Blogeintrags!

Altes Wissen bedeutet für mich, aus einem harmonischen Zusammenleben mit der Natur und ihren Wesen, Kraft zu schöpfen, alte Traditionen aufleben zu lassen und in unseren modernen Alltag zu integrieren.

Da dieses Wissen immer seltener von Generation zu Generation vermittelt wird, entstand auch in meiner Familie eine „Wissenslücke“.

Doch meine innere Stimme hat den Ruf vernommen und so habe ich mich auf den Weg gemacht jenes zu suchen, zu sammeln, anzuwenden und es an dich weiterzugeben.

Meine Reise hat eben erst begonnen und ich bin erst am Ziel angekommen wenn ich eine alte und hoffentlich weise Großmutter geworden bin! Eine „Große-Mutter“ die ihr Wissen an die nachfolgenden Generationen weitergeben darf!

Jedoch ganz so lange möchte ich dich nicht warten lassen und du kannst dich schon jetzt unserer Reise anschließen und gemeinsam mit uns „Altes Wissen neu erleben“!

Viel Freude beim Durchstöbern unserer Homepage und beim Lesen unseres Gartentagebuches!

Kerstin & Wolfgang
(Blogeintrag von Kerstin)