Jahreskreisfest

Der „Beutel für DIES & DAS“

Die ehemals als Turnbeutel genutzten Taschen sind zurzeit wieder sehr beliebt und ich muss gestehen ich finde sie auch toll!

Mit deinem Lieblingsstoff kannst du dir einen hübschen Sommerbegleiter nähen!

Für kleine Ausflüge aufs Land, für einen Tag am See, für einen Einkauf am Bauernmarkt, … wofür auch immer dein „Beutel für DIES & DAS“ genutzt wird –
er macht dich bestimmt glücklich und ist angenehm zu tragen!

 

 

Die breiten Gurtbänder sind weich und liegen bequem
auf den Schultern ohne einzuschnüren!

Bunt, leicht, fröhlich und viel Platz
für alles was dich durch das Jahr begleiten darf!

Diese beiden hübschen Beutel habe ich
für meine Nichten genäht – ein schönes DIY Geschenk zu Ostara!

 

 

 

Am liebsten schenke ich selbstgemachtes und das gebe ich auch gerne in unseren Mitbringselküche-Kurse  weiter! Hier werden wir verschiedenes mit dir kochen, backen und basteln!
Wunderbare Mitbringsel im Einklang mit den vier Jahreszeiten und ihren besonderen Festen!

So kannst auch du ganz einfach wunderschöne DIY für deine Liebsten zaubern!

 

 

Und wofür möchtest du deinen
„Beutel für DIES & DAS“ verwenden?

Nikolaussackerl selbst gemacht

Ihr kennt sie bestimmt, die roten, glänzenden Plastiksackerl zum Nikolaus! Es gibt natürlich auch schon Papiersackerl und so manch einer greift zum Jutesack!
Die Plastik- und Papiersackerl landen nach einmaligen Gebrauch im Müll und die Jutesäcke sind bis zum nächsten Jahr meist schon wieder in Vergessenheit geraten und werden nicht wieder verwendet…!

Dem wollte ich ein Ende setzten!
Deshalb habe ich in diesem Jahr die Nikolaussackerl selber gemacht!
Übrigens habe ich auch für Weihnachten auf Stoffsackerl gewechselt!
 
Jutestoff ist nicht teuer und es gibt in sogar in verschiedenen Farben!
Mit einfachen Kreuzstichmustern habe ich die Vorderseite meiner Nikolaussackerl verziert.

Ein Jutesack ist auch schnell zusammengenäht!
Wenn du keinen Tunnelzug nähen möchtest dann kannst du den Jutesack nach dem Befüllen auch einfach so mit einem schönen Band zusammenbinden!

Damit die Sackler über das Jahr nicht vergessen oder verräumt werden, kannst du sie zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder einsammeln!
Vor allem für Kinder kann es ein schönes Spiel sein, wenn z.B. zu Neujahr der Jutesack hinausgelegt wird damit der Nikolaus oder das Christkind ihn über das Jahr wieder befüllen kann.

Beispiele wie man das Sackerl wieder zurückgeben kann:
> Jutesack mit einer Zeichnung für den Nikolaus (Christkind) vor die Tür legen, als Dankeschön!

> Mit der Familie überlegen wen man in diesem Jahr unterstützen möchte. (Tierheim, Umweltschutz, Sachspenden, …)
Dies in einem Brief schreiben oder mit kleinen Kindern ein Bild dazu malen und mit dem Sackerl vor die Tür legen. Wenn man die Aufgabe gut erfüllt hat, dann bringt der Nikolaus (Christkind) im neuen Jahr wieder eine kleine Überraschung.

 

> Einen Apfel und etwas Vogelfutter dazu geben, dann holen es die Vögel ab und bringen es dem Nikolaus (Christkind) und vielleicht finden die Kinder dann ja eine Feder vor der Tür und das Jutesackerl samt Apfel und Vogelfutter sind dann schon weg!

 

 

 

 

Denn es ist wichtig auch das GEBEN zu vermitteln und nicht nur auf das NEHMEN der Geschenke zu warten!

Ich hoffe ich konnte euch einige nette Ideen für den Nikolaus (Christkind) mitgeben!
Ich für meinen Teil bin eine Anhängerin der alten Feste und werde die Sackerl zum Frau Holle Tag (6.Jänner) einsammeln. Denn da beginnt sich das Jahresrad von Neuem zu drehen, das Alte ist abgeschlossen, die Rauhnächte sind zu Ende und der Lebensfaden wird neu aufgenommen!
Dazu aber mehr bei unseren Jahreskreisfesten und Räucherworkshops!

Bis dahin…

Möge dich die Zeit der dunklen Tage
zu deinem inneren Licht führen!
Möge dieses Licht dich schützen
und dir den Weg weisen!

(Irischer Segensspruch von Kerstin Teubl – hihi)

Gartendekoration für die acht Jahreskreisfeste

Ich hab sie bis jetzt noch nicht gefunden, oder sie war einfach viel zu teuer – meine perfekte Gartendekoration passend zu den acht Jahreskreisfesten!

Da bleibt mir wohl nichts anders über als selbst kreativ und aktiv zu werden!

01 – Imbolc
Brigid-die weiße Göttin, die Hüterin des Feuers, Reinheit und Jugend, Neubeginn und das Erwachen des Lebens unter der Erde, Visionen die in uns Keimen, das Leben beginnt von Neuem,…

Und so machte ich mich ans Werk und habe aus Birkenästen und Weiden Kränze gebunden, als Symbol für den Kreis des Lebens. Den Efeu habe ich um die Kränze gebunden und somit das erste Grün in den Garten geholt.

Aus den langen Gräsern habe ich die Göttinnen gebunden und mit grünen und gelben Bändern „bekleidet“.
Grün für das neue Leben und Gelb für die Rückkehr des Lichtes!

Ich bin mit meinem Ergebnis schon mal sehr zufrieden und freu mich auf die nächsten Bastelaktionen für unseren Garten!

 

 
Hier poste ich dann im Laufe des Jahres die weitern Bilder unserer Gartendekoration!
02 – Ostara / Frühlingstagundnachtgleiche
03 – Beltaine
04 – Sommersonnenwende
05 – Schnitterin
06 – Mabon / Herbsttagundnachtgleiche
07 – Samhain
08 – Wintersonnenwende / Rauhnächte

(c) keiki-farm.at – auf Ideen, Konzepte und Bilder

Rauhnacht Märchen

Die Rauhnächte sind Teil der keltischen Jahreskreisfeste und beginnen in der Nacht der Wintersonnenwende (21.Dezember). Es ist eine geschenkte Zeit, eine Zeit zwischen dem alten und dem neuen Jahr.

Das Rad des Jahres steht still, jede Arbeit ruht und die Dunkelheit führt uns zu unserem inneren Licht.

Du kannst diese besondere Zeit dazu nutzen einen persönlichen Rückblick zu wagen, in dich zu gehen und tief in deinem Herzen deinen wahren Kern zu befragen:
> Welches Licht(Talent, Wunsch,…) trage ich in mir?
> Was möchte ich  im kommenden Jahr in die Welt hinaus tragen und verwirklichen?
> Was möchte ich hinter mir lassen, welche Eigenschaft tut mir nicht gut, welches Verhalten möchte ich ablegen?
> Wohin soll mich meine weitere Reise führen und was benötige ich dazu (Zeit für mich, eine bestimmte Ausbildung, Mut und Stärke…)

Ein Tagebuch für deine Erlebnisse, Gedanken und Träume in den Rauhnächten kann dir den Weg zu deinem inneren Licht zeigen. Du kannst es auch durch den gesamten Jahreskreis hindurch als Begleiter wählen und dir deine Erfolge und Fortschritte notieren, so verlierst du dein Ziel nicht aus den Augen und bleibst in Verbindung mit deinen inneren Absichten und Wünschen.

Die magischen Rauhnächte sind von vielerlei Brauchtum und Aberglauben umrankt, manch einer kann einen Angst und Schrecken einjagen.
Besinne dich nicht auf die Geschichten böser Geister, sie stellen nur die eigenen Ängste und „Dämonen“ dar, die in unseren Gedanken entstehen. Sieh sie dir an, danke ihnen für die Erfahrung und lass sie weiterziehen.
Konzentriere dich auf die positiven Kräfte in dir und verbinde dich mit deinen Wurzeln, mit deinen Ahnen. Sie nähren dich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen und begleiten dich auf deinem Weg.

Es ist schön in den Rauhnächten das Haus und auch sich selbst zu räuchern, Märchen vorzulesen und zu orakeln. Gehe hinaus in den Wald, auf einen Berg, zu einem See und verbinde dich mit der Kraft der Natur, mit Mutter Erde, der Urgöttin die alles Leben hervorbringt, nährt und wieder in sich aufnimmt.
Wenn du dich für die Natur öffnen kannst, dann wirst du alle Antworten auf deine Fragen in ihr finden. Nimm dir Zeit und probiere es einfach mal aus!

Es gibt viele Möglichkeiten die Energie der Rauhnächte zu nutzen, finde deinen eigenen Weg dies zu tun, höre auf deine innere Stimme!

Ich wünsche dir eine magische Zeit und viel Freude mit folgendem Märchen:
„Die Mutter der Seelen“